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Nach dem Zerlegen des alten Motors wurden alle Teile überprüft, wobei sich herausstellte, dass viele Teile in einem sehr schlechten Zustand waren. Die Kurbelwelle wurde vermessen und war weit aus der Toleranz, Zylinder und Kolben mit Riefen überseht. Beide Teile wurden zur Aufarbeitung geschickt. Der Zylinder ist feingebohrt, gehont und mit einem Übermaßkolben versehen, an der Kurbelwelle wurde der Pleuelsatz gewechselt und gerichtet
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Die Gehäusehälften und Seitendeckel wurden zum Glasperlenstrahlen geschickt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Danach müssen jedoch alle Gewinde nachgeschnitten und die Lagersitze nachgearbeitet werden.
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Das Primärantriebsritzel und das Zahnrad auf dem Kupplungskorb waren hoffnungslos abgenutzt. Es scheint, als ob das Spiel nicht richtig eingestellt war. Beide Teile mussten ersetzt werden. Zum Glück gibt es einen guten Nachbau, erworben bei der Firma AKF. Nach dem Einbau, das Spiel mit einer Messuhr auf 0,3 +0,1 mm eingestellt.
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Der fertige Motor, bereit zum Einbau. Es wurde noch ein Loch in die linke Gehäusehälfte gebohrt und eine Leerganganzeige nachgerüstet.
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Der Rahmen und alle Blechteile sind grün lackiert, und der Motor eingehängt. Einem ersten Probelauf steht nichts mehr im Wege. Zu Testzwecken den alten Auspuff aufgebaut, er soll später durch einen Kalottenkrümmer mit Federn ersetzt werden. 1 Liter 1:25 Gemisch in den Tank und nach drei mal treten erwacht der Motor zu neuem Leben. :-))
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So, fertig ist das gute Stück. Der Umbau auf den Federkrümmer hat sich echt gelohnt. Schon 35 km gefahren, ohne das der Auspuff locker wurde. Ebenfalls kein Ölaustritt am Übergang Krümmer/Auslass. Da der Tacho der SR50 ja bekanntlich mehr ein Schätzeisen ist, habe ich noch einen Fahrradtacho mit Magnetgeber verbaut. Der Tacho lässt sich exakt auf den Raddurchmesser einstellen. Ergebnis: 58 km/h Nach der Einfahrzeit werden bestimmt auch 62 km/h draus :-)
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